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Diese 6 Quellen solltest du vor einer Bewerbung immer nutzen, um dich über einen Arbeitgeber zu informieren

Diese 6 Quellen solltest du vor einer Bewerbung immer nutzen um dich über einen Arbeitgeber zu informieren

Wer überlegt, bei einem bestimmten Unternehmen zu arbeiten, sollte sich vorab gründlich über den möglichen Arbeitgeber informieren. Wir haben Tipps für euch, welche Quellen dafür besonders nützlich sind.

Dass viele Personaler sich über Bewerber im Internet und auf Social-Media-Plattformen informieren, ist längst üblich – und den meisten bekannt. Auch für die Bewerber bietet das Internet jedoch verschiedene Möglichkeiten, sich ein Bild vom potenziellen neuen Arbeitgeber zu machen. Das ist zum einen unerlässlich, um gut vorbereitet in ein mögliches Vorstellungsgespräch zu gehen. Außerdem stößt man mit ein bisschen Recherche möglicherweise auf Menschen, die von ihren persönlichen Erfahrungen bei dem betreffenden Unternehmen berichten – und kann so besser einschätzen, ob man selbst mit diesem Arbeitgeber kompatibel sein könnte oder nicht.

Die Suche über Google

Wer sich über einen möglichen künftigen Arbeitgeber informieren möchte, hat dazu im Internet verschiedene Möglichkeiten. In diesem Artikel stehen sechs Quellen im Fokus, die du im Rahmen des Bewerbungsprozesses unbedingt nutzen solltest, um mehr über den Arbeitgeber herauszufinden. Der erste Schritt ist dabei meist die Suche über Google. Dies stellt die umfangreichste Suche dar. Je nach Bekanntheitsgrad des möglichen Arbeitgebers ist dies mehr oder weniger erfolgversprechend. Bei der Google-Suche ist es wichtig, die richtigen Schlagworte einzugeben – je nachdem, an welcher konkreten Information du interessiert bist. Wenn es dir um grundlegende Informationen über den potenziellen Arbeitgeber geht, reicht es in der Regel, dessen Firmennamen einzugeben, möglicherweise gepaart mit Schlagworten wie „Tätigkeitsfeld“ oder „Schwerpunkt“.

Anders verhält es sich, wenn du herausfinden möchtest, was frühere Arbeitnehmer bei diesem Arbeitgeber für Erfahrungen gemacht haben. Dann sollte der Name des Unternehmens zusammen mit „persönliche Erfahrung“ oder „Erfahrung“ eingegeben werden. Je nachdem, was du bei der Suche über das Unternehmen wissen möchtest, kannst du noch weitere Schlagworte ergänzen und die Google-Suche so verfeinern.

Informationen auf der Unternehmenswebsite

In ein Vorstellungsgespräch sollte der Bewerber unbedingt vorbereitet gehen. Zur gründlichen Vorbereitung gehört in jedem Fall auch, sich Informationen über den Wunsch-Arbeitgeber einzuholen. Auch im Anschreiben sollte der Bewerber zeigen, warum er gerade bei diesem Arbeitgeber tätig werden möchte. Neben der breiten Suche über Google ist vor allem die Website des Unternehmens geeignet, um sich über Schwerpunkte und Arbeitsfelder der betreffenden Firma oder Organisation zu informieren. Hier kannst du sicher sein, dass die Informationen stimmen.

Eine solche Website hat in jedem Fall den Unterpunkt „Über uns“ oder einen anderweitig bezeichneten Bereich, wo das Unternehmen über die eigene Tätigkeit informiert. Die Informationen in dieser Rubrik sind mal mehr, mal weniger umfangreich. Findet sich dort nur ein kurzer Abschnitt, können über die Google-Suche oft weitere Informationen über den möglichen Arbeitgeber eingeholt werden.

Von Erfahrungen anderer profitieren: Kununu und Glassdoor

Vor einer Bewerbung oder im Bewerbungsprozess ist es gut zu wissen, ob der gewünschte Arbeitgeber attraktive Konditionen bietet – und damit einen Arbeitsplatz, an dem man sich wohl fühlt. Ob dies der Fall ist, ist zwar immer auch eine individuelle Frage. Ein guter Anhaltspunkt sind jedoch die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Menschen, die bereits bei diesem Arbeitgeber tätig waren. Eine Website, auf der sich solche Erfahrungen nachvollziehen lassen, ist kununu.com.

Kununu will mit seinem Angebot mehr Transparenz am Arbeitsplatz herstellen. Rund 325.000 Unternehmen sind hier angelegt, 1,7 Millionen Bewertungen sind hier nachzulesen. Auf der Website kannst du auch sehen, welche Unternehmen zu den bestbewerteten Firmen gehören – und damit attraktive Arbeitgeber sind. Große Konzerne haben nicht selten mehrere Tausend Bewertungen. Die Durchschnittsbewertung ist bei so vielen Bewertungen durchaus aussagekräftig. Unterteilt ist die Bewertung zudem in die von Mitarbeitern, Bewerbern und Azubis. Die Bewertung spaltet sich auf in Bereiche wie Arbeitsatmosphäre, Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance und weitere relevante Aspekte.

Auch eine Selbstbeschreibung der Unternehmen ist häufig Teil der betreffenden Kununu-Unterseite. Die Firma macht dort Werbung für sich und erklärt häufig, warum sie ein attraktiver Arbeitgeber ist. Neben den Bewertungen, die der eigentliche Zweck von Kununu sind, ist auch die Weiterempfehlungsrate ersichtlich. Auch offene Stellen sind unter Umständen einsehbar, ebenso Kennzahlen zum Unternehmen.

Ähnlich wie kununu.com ist glassdoor.de angelegt. Hier ist der primäre Fokus auf offene Stellen gerichtet. Auf der Startseite können Jobs gesucht werden. Gleichzeitig finden sich auch hier Informationen über zahlreiche Unternehmen sowie Bewertungen durch Mitarbeiter. Zudem lässt sich auch die Höhe des Gehalts je nach Stelle – etwa Praktikant oder Manager – nachvollziehen. Im Gegensatz zu Kununu hat Glassdoor zudem eine spezielle Rubrik, wo Bewerber über ihre Erfahrungen im Vorstellungsgespräch berichten. Um alle Funktionen nutzen zu können, musst du dir jedoch ein Benutzerkonto anlegen oder dich mit Facebook oder Google einloggen.

Persönliche Kontakte nutzen

Wenn es darum geht, sich für oder gegen einen möglichen Arbeitgeber zu entscheiden, sind persönliche Kontakte oft äußerst nützlich. Zwar bieten Portale wie Kununu und Glassdoor einen guten Überblick über die Arbeitsbedingungen und den Zufriedenheitsfaktor der Mitarbeiter. Gleichzeitig schenkt man den persönlichen Erfahrungen von Menschen, die man kennt, häufig noch mehr Glauben. In jedem Fall aber sind sie eine gute Ergänzung für die Suche bei den genannten Websites.

Manchmal weiß man sofort, welcher Bekannte schon selbst bei dem betreffenden Unternehmen gearbeitet hat. Der Werdegang von entfernteren Bekannten und beruflichen Kontakten lässt sich hingegen über Portale wie Xing oder LinkedIn nachvollziehen. Dort haben die meisten User ihren Lebenslauf gelistet.

Zeitungsberichte in der Lokalpresse

Auch in der Lokalpresse kannst du dich möglicherweise über den potenziellen neuen Arbeitgeber informieren. Dies setzt allerdings einen gewissen, zumindest lokalen oder regionalen, Bekanntheitsgrad der Firma voraus. Das Spektrum, in dem eine Zeitung über das Unternehmen berichtet oder in der Vergangenheit berichtet hat, kann sehr vielfältig sein. Mögliche Berichte könnten sich darauf beziehen, dass das Unternehmen als besonders arbeitnehmerfreundlich ausgezeichnet worden ist oder die Beschäftigten dort gegen geplante Stellenstreichungen streiken.

Lokale und regionale Zeitungen, die über solche Aspekte möglicherweise berichtet haben, haben meist auch online ein Archiv, was sich über einige Jahre erstreckt. Bei Berichten, die schon länger zurückliegen, wird es dagegen meist schwieriger. Online sind zudem in der Regel nur längere Berichte zu finden. Wenn der Artikel nur eine kurze Meldung war, wird er im Internet eher nicht zu finden sein.

Recherche in sozialen Netzwerken

Auch Social-Media-Plattformen sind ein guter Anhaltspunkt, um sich über ein Unternehmen zu informieren. Auf Facebook, Twitter & Co gibt es eine Fülle von Informationen. Das kann grundlegende Informationen über das Unternehmen betreffen, aber auch aktuelle Projekte oder Schwerpunkte. Auch Bewertungen sind, zumindest bei Facebook, oft ersichtlich. Dies bezieht sich zwar in der Regel nicht primär auf das Unternehmen als Arbeitgeber, ist aber ein Indikator für dessen Popularitätsgrad in der Bevölkerung und somit auch für das Ansehen, dass das Unternehmen genießt.

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