Qualifiziertes Arbeitszeugnis: Aufbau, Inhalt und Formulierungen

Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses hast du Anspruch auf die Erteilung eines maschinenschriftlichen Arbeitszeugnisses (§ 109 (1) GewO). Dieses wird ausdrücklich auf Verlangen ausgestellt. Du hast die Wahl zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Zeugnis. Im Gegensatz zu einem einfachen Zeugnis enthält das qualifizierte Zeugnis eine Leistungs-, Verhaltens- und Führungsbeurteilung. Hast du dich für die Erteilung des qualifizierten Arbeitszeugnisses entschieden, ist später keine Änderung in ein einfaches Zeugnis mehr möglich, beispielsweise, weil die Beurteilung ungünstig ausgefallen ist. Mit der Ausstellung des qualifizierten Zeugnisses hat der Arbeitgeber seine Pflicht erfüllt.

Keine Antwort auf die Bewerbung: Was jetzt?

Du erhältst keine Antwort auf deine Bewerbung? Das ist ärgerlich. Besonders dann, wenn du dir große Hoffnungen machst. Bedenke, dass keine Reaktion nicht unbedingt eine Absage nach sich zieht. Die Gründe für die Nichtantwort des Unternehmens können vielfältig sein. Gib also nicht vorschnell auf und hacke diese Stelle oder sogar die Firma ab. Das wäre ein großer Fehler. Setz dich mit den Ursachen auseinander und reagiere geschickt. Die folgenden Überlegungen können dir dabei helfen.

Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch: So überzeugst du!

Ziel des Vorstellungsgesprächs ist es, dein Gegenüber von dir zu überzeugen, sodass es zur Einstellung kommt. Das ist klar. Leider ist das nicht ganz so leicht, da du in der Regel Konkurrenten hast, die ebenfalls eingestellt werden wollen und ihr Bestes dafür tun. Die Entscheidung der Personalbeauftragten hängt interessanterweise nicht immer alleine vom Fachwissen ab.

Schlussformel im Arbeitszeugnis: Das solltest du wissen!

Am Ende eines Arbeitsverhältnisses hast du als Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis. Die Schlussformel fasst die einzelnen Bewertungen in einem qualifizierten Zeugnis zu einer Gesamtnote zusammen. Das Bundesarbeitsgericht hat zwar entschieden, dass es keinen Anspruch auf die Schlussklausel gibt. Da ein gutes Arbeitszeugnis jedoch vollständig und in sich stimmig sein sollte, kann ein Weglassen negativ auffallen.