Allen anderen voraus: 5 Wege, wie du dich in deinem Aufgabengebiet auf dem aktuellsten Stand hältst

Wenn du deinen Job gut machen möchtest, ist es wichtig, dich in deinem Aufgabengebiet gut auszukennen. Experte wirst und bleibst du aber nur, wenn du dich regelmäßig auf dem aktuellen Stand hältst und keine Entwicklung in deinem Feld verpasst. Um das zu erreichen, gibt es verschiedene Ansätze.

Berufliche Weiterbildung ist unerlässlich, wenn man im Job vorankommen möchte. Selbst wer nicht (mehr) auf die große Karriere schielt, sollte sich in seinem Aufgabengebiet unbedingt auf dem neusten Stand halten – sonst besteht die Gefahr, bei aktuellen Entwicklungen nicht mehr mitreden zu können. In manchen Bereichen tut sich in vergleichsweise kurzer Zeit sehr viel. Wer diese Entwicklungen verpasst, dem droht ein Leistungsabfall am Arbeitsplatz – und er setzt seine Karrierechancen aufs Spiel.

Nicht zuletzt sind es die Vorgesetzten, die von ihren Mitarbeitern erwarten, in ihrem Bereich ein umfangreiches Wissen zu besitzen – und dieses, sollte es lückenhaft sein, auch selbstständig zu erweitern. Es reicht deshalb nicht, sich ein solches Wissen einmal anzueignen und dann darauf zu vertrauen, dass es, wenn auch nicht ein Berufsleben lang, dann doch für lange Zeit hält. Wer so denkt, wird am Arbeitsplatz vermutlich von den Kolleginnen und Kollegen abgehängt. Mit diesen fünf Wegen hältst du dich quasi nebenbei auf dem neusten Stand und verpasst in deinem Arbeitsgebiet keine Entwicklung mehr.

1. Weiterbildungen: Nimm mit, was du kriegen kannst

Viele Arbeitgeber bieten bestimmte Weiterbildungen an oder zahlen entsprechende Lehrgänge. Damit dies jedoch keine rein theoretische Möglichkeit bleibt, ist die Eigeninitiative des Arbeitnehmers gefragt. Nur wer Interesse signalisiert und sich ein Stück weit selbst um eine Fortbildung bemüht, kann diese am Ende auch machen – und dabei wertvolles Wissen und Knowhow erlangen. Abseits des häufig stressigen Berufsalltags steht hier die Weiterbildung ganz im Fokus – häufig ergeben sich spannende neue Perspektiven, und auch die Motivation für den eigenen Job steigt dadurch häufig.

2. Habe Interesse an deinem Fachgebiet

Es reicht nicht, sich nur am Arbeitsplatz mit entsprechender Weiterentwicklung zu beschäftigen. Wenn du nicht gerade den Zuschlag für eine Fortbildung bekommen hast, bleibt neben der alltäglichen Arbeit ohnehin meist keine Zeit, dich in deinem Aufgabengebiet auch noch auf dem aktuellen Stand zu halten. Deshalb ist Eigeninitiative gefragt – und zwar auch außerhalb der regulären Arbeitszeit. Nicht jeder hat nach Feierabend noch Lust, sich mit entsprechenden Themen zu beschäftigen. Es hilft, wenn du dich ohnehin auch privat für das interessierst, was du jeden Tag im Büro machst. Wer etwa mit Leidenschaft Architekt ist, liest entsprechende Zeitschriften meist nicht nur aus Pflichtbewusstsein, sondern auch, weil die architektonischen Trends ihm Anregungen für die eigene Arbeit geben – und sie ihn schlicht interessieren.

3. Tausche dich mit Kollegen aus

Quasi nebenbei und ohne große Anstrengung kannst du dich auf dem neusten Stand in deinem Aufgabengebiet halten, indem du mit anderen sprichst. Dies betrifft Menschen wie deine Kollegen oder Vorgesetzten, die Entwicklungen in deinem Gebiet ebenfalls verfolgen. Eine gute Gelegenheit dazu ist beispielsweise eine gemeinsam verbrachte Mittagspause oder der Kaffee am Nachmittag. Wenn du auch privat mit Menschen bekannt oder befreundet bist, die in deinem Bereich arbeiten, bekommst du über diese Personen ebenfalls etwas davon mit, was sich in deinem Feld tut. Falls du nicht viele Bekannte hast, die sich beruflich mit denselben Dingen beschäftigen wie du selbst, dann lerne neue Leute kennen, mit denen du dich austauschen kannst. Feiern auf der Arbeit sind dafür eine ebenso gute Möglichkeit wie thematisch passende Konferenzen oder Vorträge – wenn du offen für das Kennenlernen von neuen Kontakten bist, dann ergibt sich dies meist von ganz allein.

4. Weiterbildung außerhalb des Arbeitsplatzes

Die Firma, in der du arbeitest, bietet keine Weiterbildungen an – oder nicht in dem speziellen Bereich, der dich interessiert und der wichtig für deine tägliche Arbeit ist? Dann schau dich anderweitig nach entsprechenden Fortbildungen um. Möglicherweise bietet sogar die lokale Volkshochschule einen geeigneten Kurs an. Falls du dich umfangreicher weiterbilden möchtest, kann sich auch ein Fernstudium neben dem Beruf anbieten. Du kannst dir dann flexibel einteilen, wann du Zeit in dieses Studium investierst. Und nicht zuletzt offerieren diverse Bildungseinrichtungen Weiterbildungen in unterschiedlichen Bereichen. Oft gibt es dafür spezielle Fördermöglichkeiten.

5. Abonniere eine Zeitschrift oder einen Blog

Die Themen, mit denen du dich auf der Arbeit beschäftigst, interessieren dich auch, wenn du nicht an deinem Schreibtisch im Büro sitzt? Glückwunsch! Das ist eine gute Voraussetzung, um dich auch privat auf dem aktuellen Stand in deinem Feld zu halten. Wenn du gerne liest, dann denke darüber nach, eine entsprechende Fach- oder Branchenzeitschrift beziehungsweise einen Blog zu abonnieren. Natürlich kannst du die Zeitschrift auch am Kiosk kaufen – aber nur, wenn sie jede Woche oder jeden Monat pünktlich und bequem in den Briefkasten flattert, kannst du sicher sein, dass du zumindest einmal durchblätterst. Viele Publikationen haben entsprechende Rubriken, in denen die neusten Trends vorgestellt werden. Selbst wenn du die Zeitung aus Zeitmangel nicht ausführlich liest, hast du von den neuen Entwicklungen dann zumindest schon einmal etwas gehört.