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Wie erstelle ich als Student eine professionelle Bewerbung? Schritt-für-Schritt-Anleitung mit vielen Beispielen

Werkstudentenjobs sind begehrt. Sie sind meist gut bezahlt und bringen Studenten auf dem Weg zum späteren Job voran. Wer eine solche Stelle ergattern möchte, muss durch eine gelungene Bewerbung überzeugen.

Viele Studenten haben einen Nebenjob, um sich ihr Studium zu finanzieren. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sie sich Wohnung und Lebensunterhalt besser leisten können, sondern kann auch den eigenen Lebenslauf aufbessern – vorausgesetzt, es handelt sich um einen Job, der in Zusammenhang mit dem angestrebten Berufsfeld steht.

Werkstudentenjobs sind in der Regel besser bezahlt als Jobs in der Gastronomie oder im Verkauf. Hier können Studenten das anwenden, was sie an der Universität theoretisch gelernt haben. Weil sie nicht nur einen Zuverdienst darstellen, sondern auch inhaltlich voranbringen, sind Werkstudentenjobs sehr begehrt. Wer eine der häufig raren Stellen ergattern möchte, muss mit einer gelungenen Bewerbung überzeugen. Die folgenden Aspekte sind dabei entscheidend.

Was ist ein Werkstudent?

Eine Tätigkeit als Werkstudent ist inhaltlich und finanziell häufig die bessere Wahl als ein Job als Servicekraft oder ein Ferienjob. Ein Werkstudent arbeitet neben dem Studium bei einer Firma, die ihn mit Tätigkeiten betraut, die in engem Zusammenhang mit den Studieninhalten stehen. So kann er das, was er an der Universität lernt, praktisch umsetzen.

Eine Tätigkeit als Werkstudent ist gut geeignet, um in eine bestimmte Branche oder ein spezifisches Berufsfeld hineinzuschnuppern. So bekommen Studenten ein besseres Gefühl dafür, ob das gewählte Feld grundsätzlich für sie attraktiv sein könnte.

Wer Werkstudent werden möchte, muss an einer Universität immatrikuliert sein. Die Arbeitszeit beträgt meist mehrere Stunden bis maximal 20 Stunden pro Woche. In den Semesterferien arbeiten Werkstudenten nicht selten Vollzeit.

Nicht zuletzt können bei einer Werkstudententätigkeit wertvolle Kontakte geknüpft werden. Wer sich gut macht, hat oft gute Chancen, bei der betreffenden Firma nach dem Studium einzusteigen. Zumindest aber sichert er sich so ein positives Arbeitszeugnis, das bei der Suche nach attraktiven Stellen sehr hilfreich ist.

Die Bewerbung als Werkstudent

Werkstudentenjobs sind nicht zuletzt aufgrund ihrer meist passablen Bezahlung unter Studenten sehr begehrt. Wer einen solchen Job anstrebt, sollte deshalb am besten frühzeitig auf die Suche gehen. Mehrere Monate Vorlauf sollten dafür idealerweise eingeplant werden.
Welche Bestandteile aber hat eine Bewerbung als Werkstudent? Zwar hängt dies vom betreffenden Job, dem Bewerber und der Branche ab. Grundlegend gilt jedoch, dass Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse sowie relevante Nachweise Pflichtbestandteile jeder Bewerbung sind. Optional werden auch noch eine Dritte Seite, ein Deckblatt, ein Motivationsschreiben sowie Arbeitsproben angehängt.

Die richtige Reihenfolge der einzelnen Dokumente der Bewerbung ist dabei:

  • Deckblatt (optional)
  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Dritte Seite (optional)
  • Motivationsschreiben (optional)
  • Zeugnisse, beginnend mit eventuell vorhandenen Arbeitszeugnissen; danach folgen Zeugnisse von Praktika und aus dem Bildungsweg
  • Gegebenenfalls weitere Nachweise, etwa Zertifikate
  • Arbeitsproben (optional)

Zeugnisse werden dabei immer so einsortiert, dass die jüngsten Nachweise an oberster Stelle stehen. Falls es sich um eine postalische Bewerbung handelt und ein Deckblatt verwendet wird, so wird dieses an zweiter Stelle, direkt nach dem Bewerbungsanschreiben, einsortiert.

Ein überzeugendes Anschreiben formulieren

Ein Bewerbungsanschreiben ist Bestandteil jeder Bewerbung. Hier hat der Bewerber auf einer DIN-A4-Seite Platz, seine Eignung für die angestrebte Stelle darzulegen. Hier geht es um Qualifikationen und Kenntnisse, Erfahrungen und Soft Skills. Der Adressat der Bewerbung sollte nach der Lektüre des Anschreibens das Gefühl haben, dass der Interessent ein guter Kandidat für die offene Position ist. Damit die eigenen Ausführungen überzeugend sind, sollten sie durch Beispiele und detaillierte Schilderungen so plausibel wie möglich gemacht werden.

Das Anschreiben hat dabei einen grundlegenden Aufbau, der in den meisten Fällen gleich ist. So stehen im oberen Teil der Seite die jeweiligen Kontaktdaten von Bewerber und dem Ansprechpartner im Unternehmen. Die Details des Bewerbers stehen an erster Stelle, sie werden rechtsbündig oder linksbündig angeordnet. Auch E-Mail-Adresse und Telefonnummer sollten an dieser Stelle genannt werden. Darunter stehen die Kontaktdaten des Adressaten.

Unter den jeweiligen Kontakt-Blöcken folgt rechtsbündig die Angabe von Ort und Datum. Danach kommt die Betreffzeile.

Der Fließtext beginnt mit der korrekten Anrede des Ansprechpartners. Hier sollte der richtige Name verwendet werden. Es ist nicht förderlich, wenn es keine spezifische Anrede gibt („Sehr geehrte Damen und Herren“).

Der Text des Bewerbungsschreibens ist in drei gedankliche Abschnitte gegliedert – Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Mit der Einleitung Interesse wecken

Bei der Einleitung, die einige wenige Sätze umfasst, geht es darum, Interesse beim möglichen Arbeitgeber zu wecken. Gerade bei begehrten Jobs, für die viele Bewerbungen eingehen, verwenden viele Personalverantwortliche nur wenige Minuten auf eine Bewerbung. Wer im Rennen bleiben möchte, muss deshalb so früh wie möglich positiv auffallen.

Dies gelingt nicht mit Standard-Formulierungen wie „Hiermit bewerbe ich mich“ oder „Mit großem Interesse habe ich gesehen, dass…“. Stattdessen ist es zielführender, einen spannenden Einstieg zu wählen, der den Leser direkt in den Text zieht.

Was geeignet ist, hängt vom Kandidaten ab. Denkbar ist etwa eine kurze Anekdote, die erklärt, warum der Interessent später einen bestimmten Job ergreifen möchte. Wenn es bereits persönlichen oder telefonischen Kontakt mit dem Unternehmen gegeben haben sollte, sollte der Bewerber im ersten Satz darauf verweisen. Auch besondere Fähigkeiten können zu Beginn des Textes prägnant geschildert werden.

Im Hauptteil überzeugen

Die eigentlichen Fähigkeiten des Bewerbers werden im Hauptteil des Bewerbungsschreibens thematisiert. Hier geht es um erlangte Kenntnisse und Fähigkeiten. Der Bewerber schildert, inwiefern ihn sein bisheriger Weg für die angestrebte Stelle qualifiziert. Auch, warum er gerade bei der betreffenden Firma einsteigen möchte, sollte hier unbedingt geschildert werden.

Es geht nicht darum, alle Erfahrungen minutiös nachzuzeichnen – dies geschieht ohnehin im Lebenslauf. Der Bewerber sollte sich auf seine wichtigsten Pluspunkte konzentrieren. Wer Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Engagement aufführt, sollte diese Behauptungen mit nachvollziehbaren Beispielen belegen, damit sie glaubhaft sind.

Das Schreiben im Schlussteil abrunden

Im Schlussteil ist das Ziel, einen gelungenen Abschluss für das Anschreiben zu finden. Insbesondere sollte der Interessent auf ein mögliches Vorstellungsgespräch zu sprechen kommen. Dabei sollte er sich selbstbewusst zeigen und Konjunktiv-Formulierungen vermeiden – also statt „ich würde mich freuen“ „ich freue mich“.

Eine persönliche Unterschrift beendet das Schreiben. Optional kann noch durch den Hinweis „Anlagen“ auf die Anlagen der Bewerbung verwiesen werden.

Einen stringenten Lebenslauf erstellen

Alle Stationen des bisherigen Wegs eines Bewerbers sind im Lebenslauf verzeichnet. Häufig ist dieser das erste Dokument, das Personalverantwortliche sich in einer Bewerbung genauer anschauen. Entsprechend groß ist die Bedeutung, die dem Lebenslauf zukommt. Dabei kommt es nicht nur auf den Inhalt an; auch die optische Gestaltung kann die Chancen des Bewerbers verbessern.

Der Lebenslauf erstreckt sich über maximal zwei DIN-A4-Seiten. Er beginnt mit den persönlichen Daten des Interessenten; seinem Namen, seiner Adresse und Kontaktmöglichkeiten per Telefon und E-Mail. Optional können Staatsangehörigkeit und Familienstand genannt werden. Name und Beruf der Eltern sind hingegen nicht relevant. In den Bereich der persönlichen Daten gehört auch das Bewerbungsfoto. Dies ist keine Pflicht, kann jedoch die Chancen des Bewerbers stark steigern – vorausgesetzt, es handelt sich um ein professionelles Bild.

Nach den Kontaktdaten folgen die eigentlichen beruflichen und schulischen Stationen. Berufliche Stationen werden aufgrund ihrer höheren Relevanz zuerst genannt. Es hat sich in Deutschland durchgesetzt, dass ein Lebenslauf anti-chronologisch und tabellarisch erstellt wird. Das bedeutet, dass die jüngsten Erfahrungen an oberster Stelle stehen und in aller Kürze stichwortartig beschrieben werden.

So könnte das etwa aussehen:

  • Juli 2016 – September 2016: [Tätigkeit] bei [Firma], [Firmensitz]
    [Tätigkeitsbeschreibung], [Tätigkeitsbeschreibung], [Tätigkeitsbeschreibung]

Wer sich als Werkstudent bewirbt, hat meist noch keine lange berufliche Laufbahn hinter sich. Auch Praktika spielen deshalb bei Bewerbungen als Student eine wichtige Rolle. Selbst branchenfremde Erfahrungen können einen Pluspunkt darstellen, wenn sie den Bewerber auf andere Art und Weise für den angestrebten Werkstudentenjob qualifizieren.

Nach den praktischen Erfahrungen folgt die Rubrik Bildungsweg. Es reicht meist, den höchsten bisherigen Abschluss zu nennen; für einen Studenten ist das in der Regel das Abitur. Auch die Abschlussnote sollte genannt werden, wenn sie positiv ausgefallen ist.

Als Nächstes geht es im Lebenslauf um weitere Kenntnisse und Fähigkeiten. Hier können etwa EDV- oder Sprachkenntnisse aufgeführt werden. Um die Angaben greifbarer zu machen, sollten die Kenntnisse realistisch eingestuft werden.

Zum Schluss sind auch persönliche Interessen Bestandteil des Lebenslaufs. Es reicht, zwei oder drei aussagekräftige Hobbys zu nennen. Besonders punkten können Bewerber, wenn sich aus den angegebenen Interessen Rückschlüsse auf die Eignung für den angestrebten Job ziehen lassen.

Um dem Lebenslauf einen professionellen Touch zu verleihen, kann er persönlich unterschrieben werden.

Das Design des Lebenslaufs

Ein Lebenslauf muss zwar in erster Linie inhaltlich überzeugen. Die äußere Form spielt jedoch ebenfalls eine Rolle. Deshalb lohnt es sich, ein optisch ansprechendes Dokument zu verfassen. Formatierungsoptionen sind etwa Fett- oder Kursivschrift, unterschiedliche Schriftarten und Farben.

Aber Vorsicht: Ein dezentes Design wirkt meist professioneller als ein Lebenslauf, in dem sich grelle Farben und viele verschiedene Formatierungen, etwa in Form von Schriftarten, finden. Die Übersichtlichkeit darf unter dem Layout nicht leiden.

Weitere Bestandteile der Bewerbung

Neben Anschreiben und Lebenslauf besteht der Lebenslauf noch aus einer Reihe von weiteren Dokumenten. Die wichtigsten sind dabei Zeugnisse und Nachweise. Wer bereits einen relevanten Job hatte, sollte den entsprechenden Nachweis als Erstes anfügen. Es folgen in absteigender Relevanz weitere Nachweise. Berufliche Zeugnisse sind dabei meist wichtiger als Schulzeugnisse, weshalb etwa ein aussagekräftiges Praktikumszeugnis vor dem Abiturzeugnis einsortiert würde.

Nach Zeugnissen können weitere Nachweise eingefügt werden; etwa über Sprachkenntnisse.

Optionale Bestandteile der Bewerbung

Die bereits genannten Bestandteile stellen den Standard jeder Bewerbung dar. Je nach Kandidat und Job können zusätzlich einige weitere Bestandteile sinnvoll sein. Da diese Dokumente jedoch unter Personalverantwortlichen umstritten sind, sollte gut abgewogen werden, ob sie verwendet werden.

Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein gesondertes Blatt, das vor Anschreiben und Lebenslauf einsortiert wird. Hierzu gehört ein relativ großflächiges Bild des Bewerbers. Auch seine Kontaktdaten werden noch einmal aufgeführt, ebenso kann der angestrebte Job genannt werden. Das Deckblatt soll dem Personalverantwortlichen einen Überblick verschaffen, wird aber aufgrund der inhaltlichen Überschneidungen mit anderen Bestandteilen der Bewerbung von vielen Personalern kritisch gesehen.

Die Dritte Seite

Eine sogenannte Dritte Seite ist ebenfalls keine Pflicht. Bei der Dritten Seite handelt es sich um ein Kurzprofil des Bewerbers. Ähnlich wie bei einem Deckblatt kann hier ein Foto integriert werden. Der Bewerber kann in aller Kürze auf die wichtigsten Argumente für seine Person eingehen. Die Überschrift des Dokuments hängt davon ab, worauf der Bewerber sich fokussiert – denkbar ist etwa „Das biete ich Ihnen“. In der Gestaltung ist der Kandidat vergleichsweise frei.

Das Motivationsschreiben

Ein Motivationsschreiben wird etwa zur Zulassung zu Studiengängen oder der Vergabe von Stipendien gefordert. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Anschreiben, obwohl es auch hier um die Motivation des Bewerbers geht. Der Bewerber kann sich für ein Motivationsschreiben entscheiden, wenn er glaubt, nicht ausreichend qualifiziert zu sein. Ansonsten sollte jedoch auf ein solches Schreiben verzichtet werden.

Arbeitsproben

Für die meisten Studentenjobs sind Arbeitsproben nicht relevant. Je nach Branche können sie jedoch gefordert sein.