Arbeitsleben & BerufOnline-Nebenjob: Ideen & Tipps wie du im Internet Geld verdienen kannst

Online-Nebenjob: Ideen & Tipps wie du im Internet Geld verdienen kannst

Der Gedanke, nebenher etwas Geld zu verdienen, ist für viele Menschen attraktiv. Das gilt ganz besonders, wenn sich die Tätigkeit bequem von zuhause aus erledigen lässt. Mit einem Online-Nebenjob ist das kein Problem. Um eine solche Möglichkeit nutzen zu können, musst du wissen, welche Angebote es gibt. Je nach deinen Interessen hast du vielfältige Optionen – von Nachhilfestunden bis zum Verkauf selbst hergestellter Artikel. Wir geben dir Tipps, wie du eine geeignete Nebentätigkeit finden kannst.

Was du von einem Online-Nebenjob hast

Ein bedeutender Vorteil von Heimarbeit ist, dass du dir deine Zeit meistens frei einteilen kannst. Dadurch bist du flexibel. Du setzt dich an den PC, wenn du eine Stunde Zeit hast – oder fünf. Auch zwischendurch kannst du deinem Online-Nebenjob nachgehen. Finanziell kann eine solche Nebentätigkeit ebenfalls lukrativ sein. Dabei kommt es jedoch auf das betreffende Angebot an.

Im Nebenjob steuerfrei von zuhause aus arbeiten?

Viele Online-Nebenjobs werden in Form von selbstständigen Tätigkeiten ausgeführt. Je nachdem, für welche Beschäftigung du dich entscheidest, musst du dich also gegebenenfalls selbstständig machen, ein Gewerbe anmelden und Steuern auf Einkünfte zahlen. Ein Online-Minijob, den du im Homeoffice ausübst, ist steuerlich jedoch nicht relevant. Das gilt aktuell bis zu der Verdienstobergrenze von 520 Euro im Monat. Deshalb ist auch häufig vom 520-Euro-Job (ehemals 450-Euro-Job) die Rede.

Im Zuge der Mindestlohnerhöhung von 12 Euro auf 12,41 Euro steigt die Minijob-Grenze zum 1. Januar 2024 auf 538 Euro an. Verdienst du den Mindestlohn, kannst du also 43 Stunden im Monat nebenbei arbeiten. Insgesamt dürfen deine Hauptbeschäftigung und dein Online-Nebenjob aber nicht mehr als 48 Stunden die Woche in Anspruch nehmen.

Übersteigt dein Nebenverdienst die Minijob-Grenze, handelt es sich um einen normalen Job mit Steuer- und Sozialversicherungspflicht. Deine Tätigkeit wird automatisch der Steuerklasse 6 zugeordnet. Diese ist für Arbeitnehmer am ungünstigsten, weil deutlich höhere Steuern anfallen als in den anderen Steuerklassen.

Kläre vor Aufnahme deiner Nebentätigkeit also, welche Voraussetzungen formell erfüllt sein müssen und welche Schritte du dafür gehen musst. Eine Selbstständigkeit ist beispielsweise mit hohem Aufwand verbunden und lohnt sich in der Regel nur, wenn du dem Nebenjob längerfristig nachgehen möchtest. Außerdem solltest du mit deinem Arbeitgeber sprechen und deine Nebenbeschäftigung genehmigen lassen. In der Regel befindet sich im Arbeitsvertrag eine Klausel, die dich dazu verpflichtet.

Nebenjob online ausüben: Diese Möglichkeiten hast du

Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, wie du nebenher von zuhause aus etwas Geld dazuverdienen kannst. Welche Nebenjob-Optionen sich für dich eignen, hängt einerseits von deinen Interessen und Fähigkeiten ab. Andererseits spielt eine Rolle, wie hoch der Verdienst in deinem Nebenjob sein soll.

Frage dich zunächst, was du gut kannst. Wo liegen deine Talente und Stärken? Schreibst du gerne oder teilst du dich gerne der Welt mit – vielleicht in einem eigenen Blog? Möglicherweise hast du auch nichts gegen Fleißarbeit wie das Einpflegen von Datensätzen einzuwenden. In jedem Fall solltest du dich vorher über deine (Verdienst-)Möglichkeiten informieren. Achte auch darauf, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es vermutlich auch.

Wir haben nachfolgend ein paar Nebenjob-Optionen für dich zusammengetragen. 

1. Texte schreiben und Geld verdienen

Wenn du kreativ bist und Deutsch schon in der Schule deine Stärke war, kannst du als Nebenjob im Internet durch Schreiben Geld verdienen. Eine Option besteht darin, für Webseitenbetreiber Inhalte zu verfassen. Du kannst PR-Texte schreiben oder News erstellen. Textportale wie Content.de oder Textbroker.de bieten dir viele Möglichkeiten.

Du kannst Aufträge aus diversen Kategorien frei annehmen, sofern du die nötige Qualitätseinstufung dafür hast. Diese Einstufung basiert üblicherweise auf einem Text, den du einreichst, wenn du dich bei dem jeweiligen Portal anmeldest. Neben der Qualität deiner Texte sind unter anderem auch die Auftragsart und der Aufwand bei der Bearbeitung eines Auftrags entscheidend dafür, wie hoch dein Verdienst ausfällt. Du kannst durch gute Textqualität auch in eine höhere Klasse aufsteigen – und mehr Geld verdienen.

Wenn du diesen Nebenjob in einem größeren Umfang machen möchtest, ist eine eigene Homepage sinnvoll. Dort kannst du dich und dein Angebot vorstellen. Auf diese Weise können dich potenzielle Auftraggeber direkt finden.

2. Umfragen als Einnahmequelle

Eine gute Möglichkeit, um online dein Einkommen aufzubessern, besteht in der Teilnahme an Umfragen. Meinungsforschungsinstitute und Marktforschungsunternehmen suchen regelmäßig Menschen, die ihnen ein paar Fragen zu bestimmten Themen beantworten.

Du kannst im Internet gezielt nach Umfragen suchen. Vielversprechender ist es aber, wenn du dich direkt bei den Marktforschungsinstituten oder Umfrageportalen anmeldest. Ob du an einer bestimmten Umfrage teilnehmen kannst, hängt auch von deinen statistischen Faktoren ab – deinem Alter, Geschlecht und persönlichem Hintergrund, etwa deinem Beruf.

Die Umfragen selbst kannst du meist zeitlich flexibel beantworten. Weil das in der Regel nicht lange dauert, ist diese Tätigkeit auch für Zwischendurch gut geeignet. Pro Umfrage erhältst du einen gewissen Betrag. Häufig wirst du auch in Gutscheinen bezahlt oder sammelst Punkte, die du dir ab einem gewissen Wert auszahlen lassen kannst. In der Praxis musst du meist sehr viele Umfragen machen, um damit einen nennenswerten Betrag hinzuzuverdienen.

Beliebte Portale für Marktforschungs-Umfragen sind etwa folgende:

  • Toluna
  • Meinungsort
  • GfK
  • Meinungsstudie

3. Ein Nebenjob als Datenerfasser

Online kannst du auch als Datenerfasser tätig werden. In diesem Online-Nebenjob ist es deine Aufgabe, Datensätze zu erfassen und zu ordnen. Meist geht es darum, bestimmte Daten zu digitalisieren. Das ist zum Beispiel bei Gewinnspielen der Fall, bei denen auch eine postalische Teilnahme möglich ist. Oder es geht um Fragebögen oder Adressen, die auf den PC übertragen werden müssen.

Angebote findest du beispielsweise über Jobportale. Die Verdienstmöglichkeiten bei der Datenerfassung schwanken je nach Auftraggeber stark. Außerdem richtet sich die Bezahlung meist nach deiner erbrachten Leistung und nicht nach deinem Zeitaufwand. Wie viel du verdienen kannst, hängt also auch davon ab, wie schnell du bist.

4. Produkte testen

Du kannst auch Geld verdienen, indem du Produkte testest. Als Produkttester gibst du Herstellern eine Rückmeldung zur Qualität eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung. Außerdem verfasst du Testberichte, um potenzielle Nutzer darüber zu informieren, ob sich der Kauf lohnt.

Du kannst dich auf bestimmten Internetseiten als Produkttester registrieren. Dann bekommst du meist regelmäßig neue Produkte nach Hause geliefert, damit du sie testen und bewerten kannst. Häufig darfst du die Testprodukte anschließend behalten.

Wie hoch der mögliche Verdienst bei diesem Nebenjob liegt, hängt vom Anbieter ab. Entweder, du erhältst nach deinem Produkttest und der Bewertung eine unmittelbare Vergütung oder eine Prämie. Oft ist aber auch das Produkt selbst deine Bezahlung.

5. Wie du als Blogger Geld verdienen kannst

Mit einem eigenen Blog Geld verdienen? Das klingt vielversprechend. Gleichzeitig fragst du dich vielleicht, wie du damit wirklich etwas hinzuverdienen kannst. Viele Blogger haben viel Arbeitsaufwand, insbesondere, wenn sie mehrmals pro Woche einen neuen Beitrag verfassen. Nur, wenn die Seite beliebt und gut besucht ist, kannst du damit auch Geld verdienen. Das ist vor allem über Werbung oder Affiliate Marketing möglich.

Damit deine Seite beliebt ist, musst du eine gefragte Nische besetzen. Allerdings solltest du auch ein Thema wählen, dass dich selbst interessiert und mit dem du dich auskennst. Hebe dich durch Qualität, Design und Herangehensweise von anderen Bloggern ab. Auch die vermittelte Persönlichkeit spielt eine wichtige Rolle, die du nicht unterschätzen solltest. Es ist außerdem sinnvoll, auch in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook präsent zu sein.

6. YouTube als Online-Nebenjob

YouTube ist vor allem bei jüngeren Menschen ein beliebtes Social-Media-Portal. Viele YouTuber sind ähnlich bekannt wie Stars, die aus Filmen oder für ihre Musik bekannt sind. Das Geld verdienst du in diesem Online-Nebenjob etwa über Werbung. Ein Teil der Gewinnbeteiligung geht an das Portal und den Betreiber Google. Etwas mehr als die Hälfte geht an dich. Wirklich gewinnbringend ist dein YouTube-Kanal allerdings erst, wenn du dir eine gewisse Fan-Base aufgebaut hast. Du benötigst sehr viele Views und Klicks auf Werbeanzeigen, um mit YouTube viel Geld verdienen zu können. Viele Influencer nutzen außerdem Product-Placements als Einnahmequelle.

7. Alte Schätze zu Geld machen

Die meisten von uns haben ungezählte Dinge herumliegen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Solche Gegenstände kannst du verkaufen. Damit verdienst du dir nicht nur etwas Geld, sondern bereitest auch anderen eine Freude, die vielleicht schon lange nach genau diesem Produkt gesucht haben. Außerdem musst du die nicht mehr benötigten Dinge dadurch nicht wegwerfen.

Verkaufe deine alten Sachen auf Internetplattformen, bei Online-Flohmärkten oder über Kleinanzeigen im Internet. So kannst du nicht nur endlich ausmisten, sondern auch ein ordentliches Nebeneinkommen erzielen.

8. Eigene Produkte verkaufen

Bist du kreativ? Wenn du beispielsweise ein Talent für Stricken, Nähen oder Zeichnen hast, kannst du aus deinem Hobby einen Nebenjob machen. Verkaufe selbst hergestellte Artikel zum Beispiel über Online-Plattformen wie Etsy. Wenn es richtig gut läuft, kannst du auch eine eigene Webseite einrichten, auf der du deine Produkte anbietest.

Wichtig ist natürlich, dass deine Angebote qualitativ hochwertig sind. Ein gewisser Qualitätsstandard stellt deine Kunden zufrieden – und sorgt dafür, dass sie wieder bei dir bestellen und ihren Freunden von deinen Produkten erzählen.

9. Services online anbieten

Bist du ein versierter Heimwerker? Kannst du gut tapezieren, streichen oder Rasen mähen? Über Portale im Internet findest du Kunden. Vor allem handwerkliche Tätigkeiten sind immer gefragt. Das ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit. Auch als Grafikdesigner, Lektor, Übersetzer oder Webmaster kannst du auf diese Weise Jobs finden. Hier kommt es zudem auf Referenzen und deine eigene Website an.

Wenn du in etwas gut bist, kannst du auch anderen dabei helfen, es zu lernen. Bist du ein Virtuose am Klavier, kannst du zum Beispiel Klavierunterricht geben. Dabei tust du, was du liebst, und verdienst noch etwas Geld hinzu. Du kannst auch Schülern online Nachhilfe geben. Oder vielleicht möchtest du dir mit Gymnastik-Kursen ein zweites Standbein aufbauen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und hängen von deinen eigenen Vorlieben und Fachkenntnissen ab.

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